Pedestrian Reachability Analysis for Hyperlocal Marketing

Since 2013, EBP has been developing and refining Walkalytics, an approach to data analytics for business-relevant questions regarding pedestrian mobility. At the heart of the approach lie isochrones, which are calculated for every square meter of an area-of-interest. In the early stages, we successfully applied Walkalytics mainly in urban and transportation planning. In this blog post, however, … Pedestrian Reachability Analysis for Hyperlocal Marketing weiterlesen

Pedestrian Isochrone Maps

On Monday, October 3rd, the 17th Annual Conference on Walking and Liveable Communities, Walk21 Hongkong has opened its doors to more than 500 participants. One of the speakers will be our Ivo Leiss. In his presentation, he will speak about Walkalytics – EBP’s approach to data analytics for business questions related to pedestrians. Walking has … Pedestrian Isochrone Maps weiterlesen

Forget Apps – Bots Are the Future of Geo

Update 2016-12-01: We have a second version of our bot and a landing page at http://www.traindelaybot.ch. It now supports Facebook Messenger, Skype und Slack.

The title of this blog post may seem hyperbolic, but during the last few months there has been an increasing
buzz on personal assistants and bots
like Amazon’s Echo, Apple’s Siri or Facebook’s „M“ – the latter being a shopping assistant in Facebook’s Messenger app. Some people proclaim that we experience a new generation of user interfaces: The conversational UX where users interact with a system by „simply saying“ what they want. Last week, [Microsoft introduced developer frameworks for conversational bots](Microsoft introduced conversational frameworks) as a core part of their cloud strategy. And just yesterday, Facebook announced their Bot API for their Messenger.

When new concepts and trends in technology occur, it is a good idea to get first-hand practical experience before adding to that first rising slope in the hype cycle. So, during the last months I made some experiments that I now want to share with you.

Not yet an uprising, but the bots are slowly coming… photo: Francesco Mondada, Michael Bonani, CC-SA3.0, Source

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Wie gut ist ein Standort mit Bahn und Bus erschlossen?

Update August 2014: Die im Folgenden beschriebene flächenhafte Berechnungsmethode können Sie jetzt auch in ihren Projekten einsetzen: Unter walkalytics.com finden Sie unser weiterreichendes Angebot für fussgängergerechte Distanzen und darauf aufbauende Analyse. Auch weiterhin beantworten Stephan Heuel und ich gerne Ihre Fragen.

Vom Zirkel …

Die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr ist in der Raumplanung und insbesondere bei der Wahl eines Standorts von grosser Bedeutung. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat im Jahr 2010 einen Grundlagenbericht veröffentlicht, der das Thema Erschliessung und Erreichbarkeit in der Schweiz untersucht. Ein wichtiges Instrument zur Operationalisierung der Erschliessung sind die sogenannten ÖV-Güteklassen: Zur Ermittlung dieser Güteklassen werden Haltestellen gemäss ihrer Fahrplanfrequenz kategorisiert und die Güteklasse in bestimmten Einzugsbereichen um die Haltestelle entsprechend festgelegt. Die Güteklassen beruhen auf der VSS Norm 640 290 und werden je nach Kanton oder Bund zum Teil unterschiedlich umgesetzt (eine neuere Norm (SN 640 281) existiert, wird aber noch kaum implementiert). Das ARE hat ihre Berechnungsmethode in einem PDF dokumentiert, der Kanton Zürich hat kürzlich seine Ergebnisse mit erweiterter Methodik im neuen GIS-Browser veröffentlicht:

ÖV-Güteklassen im Kanton Zürich

ÖV-Güteklassen im Kanton Zürich

 

Wenn man die Ergebnisse des Kantons Zürich und des ARE betrachtet, stellt man fest, dass die Erschliessung um die Haltestellen in konzentrischen Kreisflächen abgebildet wird. Diese Flächen bilden aber bei weitem nicht die wirkliche Fussgängermobilität ab: Fehlende Fusswege, Flüsse und Autobahnen entgehen diesen Analysen, sind aber für die tatsächliche Erschliessung „per pedes“ essentiell.

… zur tatsächlich zurückgelegten Distanz

Es geht aber auch genauer: Wir haben einen rasterbasierten Ansatz entwickelt, der es uns erlaubt, Fussgängermobilität flächendeckend zu modellieren. Für ein Beispiel wurde uns vom ARE ein Datensatz mit den Erschliessungskategorien (1-5) von ÖV-Haltestellen zur Verfügung gestellt (danke!). Wir haben uns bei der Berechnung auf fünfzig Haltestellen im Raum Bern-Ittigen beschränkt. Für die Ermittlung der ÖV-Güteklassen mit Distanzen gemäss ARE haben wir die Distanzen nicht – wie es die Methodik des ARE vorsieht – „mit dem Zirkel“ abgetragen, sondern als Fussgängerdistanzen mit unserem Ansatz modelliert. Den Vergleich der beiden Methoden sehen Sie in der folgenden Abbildung:

(Klicken zum Vergrössern) Vergleich zwischen ÖV-Güteklassen gemäss modellierter Fussgängerdistanz (links; Ansatz EBP) und gemäss Standard des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) (rechts). Die 50 in unserer Berechnung berücksichtigten Haltestellen sind mit ihrer Haltestellenkategorie (1: am besten erschlossen, 5: am schlechtesten erschlossen) eingezeichnet.
(Klicken zum Vergrössern) Vergleich zwischen ÖV-Güteklassen gemäss modellierter Fussgängerdistanz (links; Ansatz EBP) und gemäss Methode des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) (rechts). Die 50 in unserer Berechnung berücksichtigten Haltestellen sind mit ihrer Haltestellenkategorie (1: am besten erschlossen, 5: am schlechtesten erschlossen) eingezeichnet.

 

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