TWIST 2018

For the first time, hackdays were held as part of the Swiss Statistics Meeting during the last weekend in Zurich. This pre-event called TWIST 2018 was not about dancing as one could assume, but all about data, statistics and the truth – it’s all in the name: Truth WIthin STatistics. In what follows I will give … TWIST 2018 weiterlesen

Daten austauschen – aber wie?

In welchem Format sollen IT-Systeme Daten austauschen? Modellbasiert mit XML? Oder gibt es auch Gründe, einfache und modellbefreite Formate wie CSV zu verwenden? Wir leben im einem Zeitalter vernetzter IT-Systeme: Applikationen ohne Datenaustausch-Schnittstellen zu anderen Systemen sind kaum noch zu finden. Wie aber tauschen Systeme diese Daten aus? Dazu hatte ich letztens eine interessante Diskussion … Daten austauschen – aber wie? weiterlesen

Open Data-Erkenntnisse aus Deutschland

Auf dem Blog der Website wegweiser-kommune.de schildert Mario Wiedemann, Projektmanager im Programm LebensWerte Kommune der Bertelsmann Stiftung, seine Reise in fünf deutsche Städte, die sich Open Data, also dem Öffnen ihrer Datenbestände, verschrieben haben. Aus dem Geschilderten lassen sich auch für Schweizer Behörden (nicht nur auf der Ebene der Städte) interessante Erkenntnisse ableiten. Die Open Data-Szene … Open Data-Erkenntnisse aus Deutschland weiterlesen

Win-win: Schliessen des Open Data-Feedback-Loops

Parkplatzdaten der Stadt Zürich waren für fünf Tage öffentlich. Nun sind sie nicht mehr verfügbar. Was ist geschehen? Parkplatzdaten: Teil der Smart City-Basisinfrastruktur Am 9. November hat die Stadt Zürich einen Datensatz des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements  mit den Positionen sämtlicher öffentlich zugänglicher Parkfelder veröffentlicht, mitsamt ergänzenden Attributen zur Art des Parkfelds und der maximal zulässigen … Win-win: Schliessen des Open Data-Feedback-Loops weiterlesen

Die nächste Evolution von GIS

… so hiess mein Artikel und Vortrag für den Track Innovation und Trends am GEOSummit 2016. Worum ging’s? Die Geodatenangebote der Kantone und des Bundes stehen, Services und zum Teil Datendownloads sind bereit und Behörden wie auch Private nutzen GIS auf dem Desktop, online und mobil on-the-go in raumrelevanten Fragen. In meinem Beitrag wollte ich … Die nächste Evolution von GIS weiterlesen

Tilemap der Schweiz

Seit einiger Zeit werden in den (US-amerikanischen) Medien immer wieder mal Tilemaps verwendet. Das sind Karten, in denen zur einfachen und effizienten Darstellung von Informationen jeder Gliedstaat, jede Region mit derselben abstrakten Form dargestellt wird, in der Regel sind das Quadrate oder Sechsecke. Eine Übersicht und etwas Hintergrund dazu gibt es beispielsweise von NPR:   … Tilemap der Schweiz weiterlesen

14 Milliarden Punkte offengelegt: Zürichs Open Data-DTM

Seit einigen Monaten stellt der Kanton Zürich seine durch Laserscanning erhobenen, hochaufgelösten Höhendaten kostenlos und ohne Einschränkungen in der Benutzung zur Verfügung. Erhältlich sind die folgenden Produkte: Digitales Oberflächenmodell (DOM), Rasterformat mit 0.5 m Auflösung Digitales Terrainmodell (DTM), Rasterformat mit 0.5 m Auflösung Digitales Terrainmodell (DTM) als Punktwolke im Format ASCII-xyz LIDAR-Rohdaten als Punktwolke im Format LASzip Der Datenbezug läuft über den GIS-Browser … 14 Milliarden Punkte offengelegt: Zürichs Open Data-DTM weiterlesen

Artikel: Die Zukunft von GIS ist smart und vernetzt

Vor kurzem hat in unserem Blog Ivo Leiss über die Evolution von GIS und GIS 5.0 berichtet. In GIS 5.0 werden das Internet der Dinge, Indoor-Navigation und Echtzeit-Informationssysteme Schlüsselelemente sein. GI-Systeme 5.0 werden smarter und vernetzter sein als die Systeme, die wir heute kennen. Dies zieht auch neue Infrastruktur-Bedürfnisse nach sich. Wie die einzelnen Elemente zusammenspielen, hat … Artikel: Die Zukunft von GIS ist smart und vernetzt weiterlesen

The Data Worker’s Manifesto

Last week I gave a talk at the 8th instalment of the GeoBeer series on EBP’s Zurich-Stadelhofen premises and sponsored by EBP and Crosswind. It was titled State of the Union: Data as Enabling Tech‽ You can check out the whole slidedeck on my private website (The slides are made with impress.js and best viewed in Chrome. Please ignore my … The Data Worker’s Manifesto weiterlesen

Operational use of crowdsourced data: ENERGIC workshop presentation

I’m a participant in the Working Group 3 of the COST Action ENERGIC. The latter is the abbrevation of: European Network Exploring Research into Geospatial Information Crowdsourcing: Software and Methodologies for Harnessing Geographic Information from the Crowd – wow! The topics of Working Group 3 are Data mining, semantics and volunteered geographic information (VGI) use, i.e. it is roughly about how and … Operational use of crowdsourced data: ENERGIC workshop presentation weiterlesen

Einsatz von Crowdsourcing-Daten: Vortrag am ENERGIC-Workshop

Ich bin Mitglied der Working Group 3 der COST Action ENERGIC. Letzteres ist die Kurzform von European Network Exploring Research into Geospatial Information Crowdsourcing: Software and Methodologies for Harnessing Geographic Information from the Crowd – wow! Thema der Working Group 3 ist Data mining, semantics and volunteered geographic information (VGI) use, es geht also grob gesagt darum, wie und … Einsatz von Crowdsourcing-Daten: Vortrag am ENERGIC-Workshop weiterlesen

Open Data: Rechte und Pflichten

Heute habe ich bei der GEOSummit einen Vortrag über Open Data gehalten: Die Verfügbarkeit von Open Government Data ist ein gemeinsamer Prozess, der sowohl Datenherren als auch Datennutzenden Rechte einräumt und Pflichten einfordert. In dem Vortrag werden einige der Rechte und Pflichten aufgelistet, die unter Anderem eine sorgsamen, ethischen und fachgerechten Umgang mit den Daten … Open Data: Rechte und Pflichten weiterlesen

Blick in die Werkzeugkiste: Offene Daten in R – Teil 3

Im ersten Teil dieser Miniserie über R habe ich einfache Standard-Visualisierungen vorgestellt und Tipps zu Entwicklungsumgebungen gegeben. Der zweite Teil hat dann etwas speziellere Visualisierungen und eine Demonstration einer Datenaggregation in R enthalten. In diesem, dem letzten, Teil möchte ich  nochmals zwei Visualisierungen zeigen: eine thematische Karte und eine derzeit sehr populäre Visualisierung, die sogenannte Heatmap. Nachdem … Blick in die Werkzeugkiste: Offene Daten in R – Teil 3 weiterlesen

Blick in die Werkzeugkiste: Offene Daten in R – Teil 2

Letzte Woche habe ich den ersten Teil dieses Blogposts veröffentlicht, in dem ich einige einfache Visualisierungsmöglichkeiten der Statistiksoftware R vorgestellt habe. Daneben enthielt der Blogpost einige Empfehlungen zu Entwicklungsumgebungen und Beschreibungen des Arbeitens mit R. In diesem zweiten Teil möchte ich nun zwei Beispiele speziellerer Visualisierungsformen zeigen und erklären, wie man mit R Daten für solche Visualisierungen aufbereiten … Blick in die Werkzeugkiste: Offene Daten in R – Teil 2 weiterlesen

Blick in die Werkzeugkiste: Offene Daten in R – Teil 1

R? Mit dem Satz „R ist ein freier Dialekt von S“ kann man immer wieder für Verwirrung sorgen; aber es stimmt: Die Statistiksoftware R implementiert eine freie Variante von S, welches zum Beispiel im kommerziellen Produkt S-PLUS enthalten ist (Man stelle sich nur vor, welche Kunststücke Google und Co. wohl vollführen müssen, damit man auf … Blick in die Werkzeugkiste: Offene Daten in R – Teil 1 weiterlesen

Event-Processing mit FME Server: Zugverspätungen als Push Event

Da unser Bürohaus gleich neben dem Bahnhof Stadelhofen liegt, erreicht man die S-Bahn in einer Minute. Wenn man nun schon am Schreibtisch wüsste, dass der Zug Verspätung hat, könnte man also noch etwas länger sitzen bleiben. Und so eine Nachricht wäre sicher auch nützlich, wenn man an einem anderen Ort unterwegs ist… S-Bahn vor der … Event-Processing mit FME Server: Zugverspätungen als Push Event weiterlesen

Web Scraping von Wikipedia-Koordinaten

Wikipedia ist eine fast unerschöpfliche Informationsquelle: Die deutsche Ausgabe umfasst mittlerweile mehr als 1.5 Millionen Artikel. Wenn ich jeden Tag 100 Artikel daraus lesen würde, wäre ich ungefähr für die nächsten 40 Jahre beschäftigt, sofern keine neuen Artikel hinzukämen. Aus geographischer Sicht bemerkenswert und möglicherweise nicht so bekannt ist die Georeferenzierung von vielen Artikeln. Im WikiProjekt Georeferenzierung werden Lageinformationen für Wikipedia-Inhalte bestimmt. Mittlerweile gibt es deshalb in der deutschsprachigen Wikipedia über 340’000 Koordinatenangaben.  Beispielsweise sind neben den Artikeln für Städte oder Berge auch Artikel zu Bauwerken georeferenziert. Die Koordinaten eines Orts sind jeweils oben rechts eines Artikels zu finden. Praktischerweise kann man sich den Ort auch gleich auf einer Open Street Map-Karte anzeigen lassen.

millionenstaedte307 Millionenstädte gemäss Wikipedia

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GIS-Netzwerk im Zeitalter von Social Media

Geographie („Erdbeschreibung“) beschäftigt sich mit Raum. Spätestens seit Michael Hermanns und Heiri Leutholds Arbeiten (sotomo) ist aber klar, dass diese Räume nicht immer geographisch im Sinn von „physisch“ sein müssen: Wir können zum Beispiel auch Merkmals-Räume, topologische Räume (Netzwerke, wie zum Beispiel Strassennetze oder Entwässerungssyteme) oder virtuelle Räume analysieren. Letzteres habe ich mir in diesem Blogpost vorgenommen.

Stephan Heuel (@ping13) und ich (@rastrau) sind beide schon länger auf Twitter. Wir schätzen die schnelle, unkomplizierte Art von Twitter als Plattform zur Kommunikation und zum Austausch von Informationen. Wir beide verfolgen auch zahlreiche GIS-Blogs und Twitter ist die schnellere, interaktivere Ergänzung dazu. Erfreulicherweise sind immer mehr Kolleginnen und Kollegen aus der GIS-Welt auch auf Twitter vertreten. Ein systematischer Überblick fehlte (zumindest mir) aber. Das habe ich zum Anlass genommen, die meines Wissens erste

Vermessung der Schweizer GIS-Szene 2.0

vorzunehmen. Dazu habe ich aus der Schar der Leute, denen ich auf Twitter folge, eine Liste erstellt mit Schweizer Twitter-Accounts, die sich mit Themen rund um GIS, räumliche Analyse und Kartographie auseinandersetzen. Etwas angereichert habe ich die Leute, indem ich auf Twitter noch um weitere GIS-bezogene Accounts nachgefragt habe. So erhielt ich meine circa 35 sogenannten „seed users„, also Ausgangspunkte

Diese subjektive Auswahl erfüllte mein Ziel einer Vermessung der Schweizer GIS-Szene 2.0 aber natürlich noch nicht! Ich habe dann ausgehend von dieser Liste einen Ansatz umgesetzt, mir unbekannte Accounts mit denselben Eigenschaften zu entdecken: Unter Entlehnung von Know How aus einem privaten Projekt, habe ich für die seed users diejenigen Accounts ermittelt, denen sie folgen und die ihnen folgen. Alle so entdeckten neuen Twitter-Accounts, welche mindestens vier Beziehungen mit meiner Gruppe von seed users hatten, habe ich anschliessend manuell geprüft. „Vier Beziehungen“ heisst hier beispielsweise: ein bestimmter Account folgt zwei seed users und zwei seed users folgen ihm. Bei der Prüfung habe ich aufgrund des Standorts und der Beschreibung („Twitter Bio“) eines Accounts (und in Zweifelsfällen aufgrund abgesetzter Tweets) entschieden, ob er der Schweizer GIS-Szene 2.0 zugeordnet werden kann oder nicht. Nach der Prüfung hat sich die Anzahl auf immerhin 74 Schweizer-GIS-Accounts verdoppelt!

Erkenntnisse

Hintergrund der Twitter-Nutzerinnen und -Nutzer

Die erste Abbildung zeigt eine Wordcloud der Begriffe aus den „Twitter-Biographien“ der gefundenen GIS-Twitter-Nutzerinnen und -Nutzer. Die üblichen Verdächtigen – gis, geospatial, schweiz, geoinformation, developer, geographer, data, geomatik/géomatique – sind natürlich vertreten. Daneben ist auch die „Open“-Community enthalten mit open, openstreetmap, qgis.

CH-GIS-Szene: Twitter-Biographien

 

Wer folgt wem und wer bildet zusammen eine Community?

Die nächste Abbildung zeigt das Netzwerk, das die 74 Twitter-Nutzerinnen und -Nutzer zusammen aufspannen. Mit Software für die Analyse sozialer Netzwerke habe ich die Knoten Gruppen (Communities) zuweisen lassen. Die verwendete Methode hat eine Zufallskomponente, aber die meisten der hier gezeigten Gruppen bleiben ziemlich stabil bei wiederholter Berechnung.

Die Knoten sind zudem gemäss der Anzahl ihrer „Branchen-Follower“ skaliert. Das bedeutet, ich habe für die Skalierung nicht die Anzahl Gesamt-Follower benutzt, sondern die Anzahl Follower im unten abgebildeten Netzwerk. Ansonsten wären manche Accounts, zum Beispiel jener des Bundesamts für Statistik und des Bundesamts für Umwelt deutlich grösser.

CH-GIS-Szene: Anzahl Follower

Sprachgrenzen aufgehoben?

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Offene Daten: Was läuft in der Schweiz?

Es gibt das interessante aber nicht ganz unumstrittene geflügelte Wort, dass 80% aller Informationen einen räumlichen Bezug haben. Ob die 80% nun stimmen oder ob es eher 60% sind, sicherlich sind Geoinformationen weit verbreitet und von immer noch wachsender wirtschaftlicher Bedeutung. Letzte Woche fanden dann auch dicht an dicht gerade zwei sehr interessante Veranstaltungen mit Geoinformationsbezug statt: Das sogenannte Spirgartentreffen der etablierten Schweizer GIS-Community und das Open Data Camp zur Erkundung offener Daten. Wir haben beide Veranstaltungen besucht und schauen zurück:

Offene Daten: Frischer Wind für die Verwaltung? (www.opendata.ch)

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