Das Schweizer Bergsichtkataster – eine Betaversion

Seit einiger Zeit haben wir auf standortfaktoren.ch auch die Bergsichtabfrage der 217 dominantesten Berge der Schweiz integriert. Vom Pfannenstiel sieht man zum Beispiel 40 der 217 Berge . Hinter der Abfrage steckt eine Datenbank, die flächendeckend für die gesamte Schweiz die Anzahl der sichtbaren Berge gespeichert hat. Interessant wird es, wenn wir diese Daten auf einer Karte darstellen. Wir erhalten ein Bergsichtkataster der Schweiz:

(PDF-Dokument)

Wenn man sich einen Ausschnitt aus dem Raum Zürich anschaut, werden die „Hotspots“ am Zürichberg, Witikon, Forch und Pfannenstiel direkt sichtbar:

Ein paar Anmerkungen dazu:

  • Die Auswahl der Bergspitzen basiert auf den dominantesten Gipfeln der Schweiz und wurde um einige allgemein bekannte Gipfel wie Eiger, Üetliberg usw. ergänzt.
  • Zur Berechnung der Sichtbarkeit wurde eine Aussichtshöhe von 2 m über Grund und eine maximale Sichtweite von 120 km angenommen. Meteorologische Einschränkungen wurden nicht berücksichtigt.
  • Es sind momentan nur Schweizer Berge berücksichtigt. Daher ist die Aussage über die Sichtbarkeit an den Grenzen zu den anderen Alpenländern nur eingeschränkt gültig. (Update 5.05.2011: Wir haben die Daten aktualisiert und berücksichtigen angrenzende Bergspitzen).

Sind sie an diesen Daten interessiert? Nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf.

Die Auswahl der Bergspitzen basiert auf den
dominantesten Gipfeln der Schweiz und wurde
um einige allgemein bekannte Gipfel wie Eiger,
Üetliberg usw. ergänzt. Zur Berechnung der
Sichtbarkeit wurde eine Aussichtshöhe von 2 m
über Grund und eine maximale Sichtweite von
120 km angenommen. Meteorologische
Einschränkungen wurden nicht
berücksichtigt.Es sind momentan nur Schweizer Berge
berücksichtigt, daher ist die
Aussage über Sichtbarkeit an
den Grenzen zu den anderen
Alpenländern nur
eingeschränkt.

iPhone Applikation SwissPeaks: 10’000 Installationen (Update 2: 70’000 Installationen)

Letztes Jahr haben wir zusammen mit der ETH Zürich die iPhone Applikation „SwissPeaks“ in den App-Store von Apple gebracht. Mittlerweile wurde die Applikation schon über 10’000 Mal installiert. Ein Grund für den Erfolg war sicherlich auch die positiven Berichte in der Tages- und Fachpresse: Der Zürcher Tagesanzeiger und der Blick haben SwissPeaks als eine der besten Apps für das Skifahren ausgewählt. Die deutsche iPhone Zeitschrift „iPhone&Co“ und ihre Website „Apps&Co“ hat der Applikation 5 Sterne gegeben.

Wir haben zusätzlich eine Seite mit Live-Statistiken für die Zugriffe unseres Datenservices zur Sichtbarkeit aufgeschaltet. Dort kann man tagesaktuell erforschen, wo unsere Applikation in der Schweiz genutzt wird (leider momentan nicht mit Microsoft’s Internet Explorer. Bitte benutzen Sie Firefox, Safari oder Chrome).

Update April 2010: Mittlerweile sind wir bei über 40’000 Installationen und bis zu 2’500 Serverzugriffe pro Tag.

Update 2 September 2010: Mittlerweile sind wir bei ca. 70’000 Installationen.

SwissPeaks: Benennung von Bergspitzen in der Handykamera

Zusammen mit dem Lehrstuhl für Information Management der  ETH haben wir eine iPhone Applikation entwickelt, die die Alltagstauglichkeit von Augmented Reality demonstriert: Falls Sie ein iPhone 3GS besitzen, können Sie die Applikation im iTunes Appstore herunterladen (Update 2017: Die App ist mittlerweile nicht mehr im App Store verfügbar).

Mehr Informationen gibt es auf der EBP-Seite.

Augmented Reality und GIS

Update September 2017: Leider sind einige Links unten veraltet. Das Thema ist jedoch aktueller denn je…

Das Stichwort Augmented Reality geistert in den letzten Monaten nicht nur durch die IT-Fachpresse: Die neue Generation von Smartphones erlaubt es, in das Bild der eingebauten Kamera zusätzliche Informationen darzustellen. Typische Beispiele sind Wegweiser zu der nächsten U-Bahn-Station, Hinweise zu freien Wohnungen, nächstgelegene Wiki-Artikel oder trendig-aktuell die Richtung aus der IT-Natives twittern.

(Quelle: Wikipedia)
Augmented Reality auf dem Handy (Quelle: Wikipedia)

Augmented Reality (kurz AR) funktioniert nur, wenn neben einem GPS und Neigungssensoren auch ein Kompass im Handy verbaut ist. Dies ist seit einiger Zeit schon für die Android-basierten Handy möglich. Seit dem 9.  September ermöglicht die Version 3.1 des iPhone OS ebenfalls die Verbreitung von AR-basierten Applikationen auf den neuesten iPhones. Im AppStore tauchen bereits die ersten Versionen auf.

Es gibt jedoch Hinweise, dass AR Applikationen zum jetzigen Zeitpunkt  nicht so gut funktionieren, wie man es sich wünschen würde. Ein Erfolgsfaktor für AR ist neben einer reibungslos funktionierenden Technik und einfachen Bedienung vor allen Dingen aber auch die Frage, was denn auf dem Bildschirm dargestellt werden soll. Und an dieser Stelle sollte jeder GIS-Experte aufspringen und die Hände hochstrecken.

Was ist unsere Meinung?

  • Geodaten sind die Datengrundlage jeder Augmented Reality Applikation.
  • Augmented Reality ist ein GIS-Browser des 21. Jahrhunderts.

Das Thema bleibt spannend und wir werden in den nächsten Tagen weiter über dieses Thema berichten.