Win-win: Schliessen des Open Data-Feedback-Loops

Parkplatzdaten der Stadt Zürich waren für fünf Tage öffentlich. Nun sind sie nicht mehr verfügbar. Was ist geschehen? Parkplatzdaten: Teil der Smart City-Basisinfrastruktur Am 9. November hat die Stadt Zürich einen Datensatz des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements  mit den Positionen sämtlicher öffentlich zugänglicher Parkfelder veröffentlicht, mitsamt ergänzenden Attributen zur Art des Parkfelds und der maximal zulässigen … Win-win: Schliessen des Open Data-Feedback-Loops weiterlesen

Die nächste Evolution von GIS

… so hiess mein Artikel und Vortrag für den Track Innovation und Trends am GEOSummit 2016. Worum ging’s? Die Geodatenangebote der Kantone und des Bundes stehen, Services und zum Teil Datendownloads sind bereit und Behörden wie auch Private nutzen GIS auf dem Desktop, online und mobil on-the-go in raumrelevanten Fragen. In meinem Beitrag wollte ich … Die nächste Evolution von GIS weiterlesen

Swiss GIS network on Twitter

Out of curiosity and 2.5 years ago, I analysed the network of Swiss GIS twitterers (article in German, French, Italian). That analysis inspired the creation of the GeoBeer event series (of which we had the 11th instalment just a few days ago) and the Twitter list by the name of ‚SwissGIS‘. You can find that one here. If you … Swiss GIS network on Twitter weiterlesen

The Data Worker’s Manifesto

Last week I gave a talk at the 8th instalment of the GeoBeer series on EBP’s Zurich-Stadelhofen premises and sponsored by EBP and Crosswind. It was titled State of the Union: Data as Enabling Tech‽ You can check out the whole slidedeck on my private website (The slides are made with impress.js and best viewed in Chrome. Please ignore my … The Data Worker’s Manifesto weiterlesen

How can I use crowdsourced data?

A week ago I published the presentation I had given during the ENERGIC Workshop at the University of Zurich. In that I talked about crowdsourcing and VGI and about using crowdsourced data in applications. I’d like to delve deeper into one of the examples I have talk about in my workshop presentation: Some weeks ago, Strava, a provider of a fitness tracking app for bicyclists and joggers, published … How can I use crowdsourced data? weiterlesen

Wie kann ich Crowdsourcing-Daten nutzen?

Vor einer Woche habe ich meinen Vortrag vom ENERGIC Workshop an der Uni Zürich veröffentlicht. Darin ging es um Crowdsourcing und die Verwendung von Daten aus Crowdsourcing. Auf ein Beispiel für eine mögliche Nutzung in meinem Vortrag möchte ich hier nochmals etwas vertiefter eingehen: Vor einigen Wochen hat Strava, Vertreiber einer App zur Aufzeichnung von … Wie kann ich Crowdsourcing-Daten nutzen? weiterlesen

Operational use of crowdsourced data: ENERGIC workshop presentation

I’m a participant in the Working Group 3 of the COST Action ENERGIC. The latter is the abbrevation of: European Network Exploring Research into Geospatial Information Crowdsourcing: Software and Methodologies for Harnessing Geographic Information from the Crowd – wow! The topics of Working Group 3 are Data mining, semantics and volunteered geographic information (VGI) use, i.e. it is roughly about how and … Operational use of crowdsourced data: ENERGIC workshop presentation weiterlesen

Einsatz von Crowdsourcing-Daten: Vortrag am ENERGIC-Workshop

Ich bin Mitglied der Working Group 3 der COST Action ENERGIC. Letzteres ist die Kurzform von European Network Exploring Research into Geospatial Information Crowdsourcing: Software and Methodologies for Harnessing Geographic Information from the Crowd – wow! Thema der Working Group 3 ist Data mining, semantics and volunteered geographic information (VGI) use, es geht also grob gesagt darum, wie und … Einsatz von Crowdsourcing-Daten: Vortrag am ENERGIC-Workshop weiterlesen

Co-Referent gesucht: „Ist Crowdsourcing Teil der nationalen Geodateninfrastruktur?“

Update 25.06.2012: Die GEOSummit ist mittlerweile Geschichte, meine Folien zum Vortrag findet man auf SlideShare. Feedback nehme ich natürlich weiterhin gerne entgegen.

Einen Blogeintrag zur GEOSummit folgt noch.


Im Juni findet zum ersten Mal der schweizerische GEOSummit statt, bestehend aus einer Firmenausstellung und einem Kongress zum Thema Geoinformation. Mittlerweile ist das interessante Kongressprogramm publiziert und man kann sich für die Veranstaltungen anmelden. Ernst Basler + Partner ist mit zwei Vorträgen in den Kategorien „Crowdsourcing und Open Source GIS“ sowie „Innovative GIS-Anwendungen“ vertreten.

Unser erster Vortrag stellt die Frage „Ist Crowdsourcing ein Teil unserer nationalen Geodateninfrastruktur (NGDI)?“ (Link zum Abstract). Dabei geht es nicht um Open Government Data, also um die Bereitstellung von Daten der öffentlichen Hand, sondern um den genau umgekehrten Weg: „Wie soll die öffentliche Hand mit offenen (Geo-)Daten von Dritten umgehen?“ Wollen Sie uns mithelfen, diese Frage zu beantworten?

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Ist OpenStreetMap das Wikipedia für Karten?

Vor vier Jahren haben wir im Rahmen eines Projekts in München das erste Mal OpenStreetMap (OSM) in einem Kundenbericht erwähnt. Damals bedurfte das freie Geodatenprojekt bei unserem Auftraggeber einiger Erklärungen, obwohl schon zu diesem Zeitpunkt die Stadt München in OSM qualitativ und quantitativ sehr gut abgedeckt war. In den letzten Jahren ist OSM immer mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt und Unternehmen wie Apple nutzen die Daten von OSM. Doch was ist OpenStreetMap genau? Eine gängige Erklärung war und ist weiterhin, OpenStreetMap sei „Wikipedia für Karten“. Als erste Näherung ist die Definition nicht schlecht, da damit insbesondere der Crowdsourcing-Charakter herausgestrichen wird. Der Vergleich wird aber eigentlich beiden Projekten nicht ganz gerecht und hilft auch nicht, OpenStreetMap im Detail zu verstehen.

Ich möchte in diesem Blogpost den Vergleich von OpenStreetMap und Wikipedia nutzen, um uns dem Phänomen freier Geodaten zu nähern. Vor anderthalb Jahren hat Oliver Kühn bereits einen Blogpost über OpenStreetMap und Wikipedia geschrieben. Wir nehmen die Idee auf und möchten eine Reihe von Ähnlichkeiten und Unterschieden aufzeigen. Wir hoffen, dass dies dem besseren Verständnis für Crowdsourcing-Projekte allgemein und OSM im Besonderen dient.

Die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Wikipedia und OpenStreetMap

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Chancen und Risiken von Crowdsourcing für die öffentliche Verwaltung

In letzter Zeit wird immer öfter über Crowdsourcing, User Generated Content (UGC) oder Volunteered Geographic Information (VGI) diskutiert – in der Geo-Szene oftmals am Beispiel von OpenStreetMap (OSM), wie etwa in dieser Diskussion auf geowebforum.ch. Wir haben an jenem Thread auch teilgenommen, ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und hier nochmals etwas vertiefter auf Crowdsourcing eingehen, und speziell auf die Möglichkeiten, welche sich für öffentliche Verwaltung eröffnen.

Einleitung

Der Begriff Crowdsourcing ist definiert als das Auslagern einer Tätigkeit zu einer grossen Gruppe von Leuten (vgl. zum Beispiel Jeff Howe (2006)). Durch die Möglichkeiten des interaktiven Web 2.0 ist Crowdsourcing einfacher zu realisieren als noch vor wenigen Jahren. Die Crowd bzw. Community generiert sogenannten User Generated Content. Im „geographischen Web 2.0“ – dem Geoweb – spricht man auch von Volunteered Geographic Information (VGI). Die Verbreitung von Crowdsourcing im Geoweb wird unter anderem dadurch gefördert, dass immer mehr Leute GPS-fähige Geräte wie zum Beispiel Smartphones benutzen.

Bestandteile von Crowdsourcing

Wir identifizieren in Crowdsourcing-Projekten fünf entscheidende Elemente (siehe Abbildung 1):

  • Beitragende: Wer sind die Beitragenden? Was ist ihre Motivation?
  • Fragestellung: Welcher Auftrag wird den Beitragenden erteilt? Welche Daten werden erhoben?
  • Koordination: Wie wird die Community der Beitragenden koordiniert und motiviert?
  • Integration: Wie werden Daten aus Crowdsourcing in herkömmliche Daten integriert?
  • Betreibende: Wer sind die Betreibenden einer Crowdsourcing-Lösung?
Abbildung 1: Struktur eines Crowdsourcing-Projekts (zum Vergrössern klicken)

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