„Geo-Processing“ (Teil 2: Processing mit Geodaten)

In einem ersten Post habe ich die Grundlagen von Processing kurz erläutert und auch schon angekündigt, um was es im zweiten Teil gehen soll: Die Visualisierung von geographischen Daten mittels Processing, also eine Art „Geo-Processing“.

Dazu habe ich als Grundlagedaten einen Datensatz über Erdbeben im Jahr 2009 des Carlton College in Minnesota und ein Satellitenbild-Mosaik  aus MODIS-Aufnahmen des Blue Marble-Projekts von NASA Visible Earth verwendet. Das Blue Marble-Bild soll als Hintergrund dienen, vor dem die Erdbebendaten dargestellt werden. Die Projektion des Blue Marble-Bilds ist nicht angegeben, aber aufgrund des Aussehens und der Dimensionen (doppelt so breit als hoch), wird es sich dabei um eine Plate Carrée-Projektion handeln.

Mit Processing kann die Darstellung eines Bilds sehr einfach bewerkstelligt werden:

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Processing – einmal ohne “Geo-” (Teil 1: Über Processing)

(Vielleicht verspreche ich im Titel zu viel und es läuft doch wieder auf etwas “Geo” hinaus . Hat da jemand déformation professionelle gesagt?)

Ich habe schon längere Zeit die Entwicklungen rund um die Programmier- und Visualisierungsumgebung Processing verfolgt. Bei Processing handelt es sich um ein Open Source-Tool, mit dem man mit sehr wenigen Zeilen Programmcode komplexe  Bilder, Animationen und interaktive Grafiken erstellen kann. Einige Highlights von Processing:

  • Output in 2D oder 3D.
  • Für alle Plattformen verfügbar (Win, Mac, Linux).
  • Integration von OpenGL.
  • Processing-Projekte können online (mit JavaScript und Java oder auch nur mit JavaScript) gehostet werden oder in kleine Applikationen verpackt verteilt werden
  • Es gibt eine rege Community.

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