Kartografie bei Google Maps: Meistens gut, manchmal nicht so ganz.

Preisfrage: Was springt bei dieser Kartendarstellung als erstes ins Auge?

Preisfrage: Was springt bei dieser Kartendarstellung als Erstes ins Auge?

Keine Frage, Google Maps hat in den letzten Jahren den GIS Markt verändert, geöffnet, erweitert. Und Google Maps ist wohl das gebräuchliste WebGIS – vielleicht auch, weil es so einfach zu bedienen ist. Wir benutzen die API und das Kartenmaterial von Google erfolgreich in einigen Projekten. Ein paar Nachteile muss man aber in Kauf nehmen.

Die Geländekarte von Google ist grundsätzlich eine gute Basiskarte für die Einbindung eigener Datenlayer. Dass Strassennummern in der aktuellen Karte durch auffälliges Rot und Blau gekennzeichnet sind, finde ich jedoch nicht optimal. Dafür dass Strassen eine nebensächliche Information in einer Geländkarte sind, werden sie durch den Anwender zu stark wargenommen. Zudem beissen sich Rot und Blau möglicherweise mit den Farben eigener Datenlayer.

Vielleicht wird ein Layer von OpenCycleMap (von OpenStreetMap) eine frei verfügbare Alternative?

(Update 27. Oktober 2010: Es geht doch mit Google Maps!)

Stephan Heuel

Stephan Heuel

Stephan Heuel (Dr.-Ing.) hat an der Universität Bonn Informatik studiert und in Geomatik promoviert. Er leitet das Tätigkeitsfeld Systemberatung + Analytik im Geschäftsbereich Informatik bei EBP.

Stephan Heuel verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Organisationsberatung und bei der Konzeption, Erfassung und Veredelung von räumlichen und zeitlichen Daten. Er konzipiert und entwickelt datenbasierte Berechnungsprozesse, Analysen und Webapplikationen.

Dabenen unterstützt er die öffentliche Verwaltung bei der digitalen Transformation. Weiter leitet er auch IT-Projekte und ist verantwortlich für cloudbasierte Datendienstleistungen von EBP wie beispielsweise Walkalytics.

Mail: stephan.heuel@ebp.ch

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